Die ursprünglich für die normale Beladung von Lastwagen ausgelegten Anlagen reichen häufig nicht mehr aus und müssen für spezielle Versandarte ergänzt werden. Und ganz allgemein wird eine hohe Flexibilität gefordert. Von der Paul Hedfeld GmbH, Gevelsberg, wurde eine transportable Beladeschnecke für vielfältige Einsatzzwecke entwickelt, so z. B. zur Beladung von Fahrzeugen und Containern von 20 und 40 Fuß. Mit Inlays ausgestattete Container können problemlos von hinten befüllt werden.
Hydraulische Verstellmechanismen für maximale Flexibilität
Die Beladeschnecke ist mit einem Gabelstapler (Hubgewicht ca. 2,5 t) umsetzbar und kann daher an beliebigen Stellen eingesetzt werden. Auf einem Untergestell von 2200 x 2000 mm montiert, arbeitet sie mit einer Fördertroglänge von 8 m freitragend. Durch hydraulische Komponenten ist die Schnecke dabei horizontal und vertikal beweglich. Der Auslauf der Schnecke kann bis zu einem Radius von 2 m im Fahrzeug bzw. Container geschwenkt werden, was eine Vergrößerung des Schüttkegels ermöglicht.
Sonderanfertigung mit Bürstenkörper
Standardmäßig verfügt die Beladeschnecke über einen Trogdurchmesser von 340 mm und hat eine Förderleistung von 75 m³/h. Zur Schonung des Transportgutes und aufgrund der ATEX-Vorgaben wurde die Umfangsgeschwindigkeit kleiner 1 m/s gehalten. Für die Beladung von z. B. Malz werden die Schneckengewinde außen mit Bürsten versehen. Damit soll der Transportbruch weitestgehend eingeschränkt werden. Unter den aufgeführten Bedingungen liegt er beispielsweise bei der Förderung von Malz zwischen 0,3 % und 0,7 %. Weiterhin verhindern die Bürstenkörper Fördergutrückstände bei einem Fördergutwechsel.