Elektromagnetisch gelüftete Scheibenbremsen für industrielle Anwendungen nehmen seit jeher großen Raum ein im Portfolio von RINGSPANN. Nun hat das Unternehmen diesen Bereich seines One-Stop-Shops um eine weitere Baureihe ergänzt, die insbesondere für den Schwerlastbetrieb ausgelegt ist. Die fünf Varianten der neuen Baureihe tragen das Präfix DA im Produktnamen, decken extreme Brems- und Klemmkraft-Anforderungen ab und sind prädestiniert für den Einsatz in Stahl-, Hafen- und Kraftwerkskranen oder Bandförder-, Schüttgut- und Zerkleinerungsanlagen – um nur einige Beispiele zu nennen. „Mit der Aufnahme dieser modernen Bremszangen in unser Sortiment reagieren wir auf die Entwicklung, dass immer mehr Anlagenbauer und -betreiber ihre bislang vorrangig pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Bremssysteme durch elektromagnetische Alternativen ersetzen“, sagt Maximilian Mappes, Bremsenkonstrukteur bei RINGSPANN. Für diesen international anhaltenden Trend zu E-Brakes im Hochlastsektor gibt es überaus naheliegende Gründe. Allem anderen voran sind hier die einfache Bau- und Funktionsweise der elektromagnetischen Bremsen sowie ihre unkomplizierte Integration in vorhandene Systemumgebungen zu nennen. Beide Faktoren reduzieren die Montage- und Instandhaltungskosten und ermöglichen die einfache Substituierung von Pneumatik- und Hydraulikbremssystemen.
Weniger Teile und weniger Aufwand
Die neuen DA-Bremsen im Programm von RINGSPANN bieten sowohl den Konstrukteuren als auch den Anlagenbetreibern und ihren Serviceteams alle Vorzüge moderner, elektromagnetischer Scheibenbremsen. Sie bilden eine funktionelle und kompakte Einheit, die abgesehen vom angelegten Strom kein externes Betriebsmedium, keine zusätzlichen Aggregate und keine Leckage anfälligen Schlauchverbindungen oder Leitungen benötigt. Das vereinfacht nicht nur die Arbeit des Konstrukteurs, sondern reduziert sowohl den Montageaufwand bei der Erstinstallation als auch sämtliche Handgriffe rund um die Wartung und Reparatur – was ebenfalls Kosten spart. „Da beim Betrieb der elektromagnetischen Bremsen weder Druckluft noch Hydrauliköl im Spiel ist, besteht auch kein Leckagerisiko. Das ist nachhaltig und ressourcenschonend, da es den Einsatz von Reinigungschemie dauerhaft senkt und das Grundwasser vor Verunreinigungen bewahrt“, betont Maximilian Mappes.