Aufbau des virtuellen Datenzwillings
Aus der Punktwolke entsteht ein virtueller Datenzwilling, der die reale Anlage maßhaltig und vollständig abbildet. Dieses digitale Modell bildet die gemeinsame Referenz für alle weiteren Planungsschritte und Projektbeteiligten. Alle Entscheidungen basieren auf derselben, verlässlichen Datenbasis – Transparenz und Planungssicherheit stiegen bereits in frühen Projektphasen deutlich.
3D-Planung in der realen Umgebung
Die Planung neuer Rohrleitungen, Stahlbaukomponenten und Anlagentechnik erfolgte direkt im virtuellen Abbild der bestehenden Anlage. Neue Bauteile wurden dort positioniert, wo sie später auch montiert werden. Die Planung findet nicht im theoretischen Raum, sondern unter realen Bedingungen statt. Der vorhandene Bauraum wird optimal genutzt, Schnittstellen zwischen den Gewerken frühzeitig abgestimmt.
Systematische Kollisionsprüfung
Ein wesentlicher Qualitätsfaktor ist die umfassende Kollisionsbetrachtung. Potenzielle Konflikte zwischen neuen und bestehenden Bauteilen werden virtuell erkannt und konstruktiv gelöst, bevor sie auf der Baustelle zu Problemen führen können. Montagekollisionen, ungeplante Änderungen und kostenintensive Nacharbeiten wurden deutlich reduziert.