Bei der Aufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien entstehen in nahezu allen Prozessschritten Stäube. Ob beim Schreddern, Fördern, Sieben, Sortieren oder bei Bandübergaben – insbesondere Graphit- und Lithium-Metalloxid-Stäube stellen hohe Anforderungen an Anlagentechnik und Arbeitsschutz. Die trockenen, rieselfähigen Stäube sind häufig brennbar, teilweise toxisch und können ein erhebliches Explosions- und Gesundheitsrisiko darstellen.
Hier setzt die Infastaub GmbH mit maßgeschneiderten Entstaubungslösungen an. Das Unternehmen verfügt über nahezu 60 Jahre Erfahrung in der industriellen Filtration und hat bereits erste Referenzprojekte im Bereich Batterie- und Recyclinganwendungen realisiert. Ziel ist es, Staub emissionen sicher zu erfassen, Mitarbeiter vor gesundheitlichen Risiken zu schützen und gleichzeitig den wirtschaftlichen Anlagenbetrieb zu gewährleisten.
Eine besondere Herausforderung im Batterierecycling ist der Umgang mit kontaminierten und potenziell gefährlichen Stäuben. Daher gewinnen geschlossene Systeme für den sicheren Filterwechsel zunehmend an Bedeutung. Mittels Bag-in-Bag-Out-Systemen können Filtermedien ausgetauscht werden, ohne dass Bedienpersonal mit den abgeschiedenen Stoffen in Berührung kommt. Solche Lösungen erfüllen hohe Anforderungen des Arbeitsschutzes und kommen insbesondere bei Anwendungen mit hohen OEB-Klassifizierungen zum Einsatz.
Entstaubungsanlagen im Batterierecycling müssen in der Regel die ATEX-Richtlinien zum Schutz vor Staub- und Gasexplosionen einhalten. Brennbare Stäube und mögliche Zündquellen erfordern speziell ausgelegte Filteranlagen, die sowohl explosionsgeschützt als auch für unterschiedliche Temperaturbereiche ausgelegt sind. Je nach Prozessbedingungen kommen Patronenfilter, Schlauchfilter oder Sinterlamellenfilter zum Einsatz. Dank breiter Palette an Filtermedien kann die jeweilige Lösung exakt an die Anforderungen des Betreibers angepasst werden.