Die verbreitete Fehleinschätzung
Mischen ist sichtbar. Der Bediener sieht den Mischer, hört den Antrieb und erlebt den eigentlichen Produktionsprozess unmittelbar. Das erzeugt die intuitive Annahme, dass die Mischtechnik die entscheidende Qualitätsstufe darstellt.
Dosieren hingegen erfolgt meist im Hintergrund:
- Silos und Behälter
- Austragssysteme
- Dosierschnecken
- Wiegezellen
- Steuerungstechnik
- Rezepturverwaltung
Trotzdem wird genau dort entschieden, ob die spätere Rezeptur überhaupt stimmt. Ein Mischer kann Komponenten homogen verteilen. Er kann jedoch keine fehlenden Rohstoffe ergänzen und keine falsch dosierten Anteile korrigieren.
Der beste Mischer der Welt kann nur das mischen, was zuvor korrekt dosiert wurde.
