Die gute Resonanz trotz der nur kurzen Vorlaufzeit unterstreicht die Brisanz des Themas. Das Ergebnis ist in der Tat überzeugend. „Nach Messeende stand es 8:0 für unsere Mühlen!“, so Hellwegs Resümee. Acht Standbesucher hatten Material dabei, das sie selbst als schwierig einstuften, und waren sichtlich gespannt darauf, wie es sich beim Mahlen verhalten würde. Achtmal verschwand es in Sekunden im Trichter der voll funktionsfähig bereitgestellten Mühle des Typs MDSi 230/150. Und postwendend sammelte es sich jedes Mal in Form von gleichmäßig geschnittenem Mahlgut im 2-mm-Korngrößenbereich in der Auffangschale. Dies funktionierte sogar mit besonders elastischem TPE. Eine besonders weiche NBR-Gummimischung erreichte das Team erst nachdem die Messe geschlossen hatte. Auch sie ließ sich problemlos zerkleinern – ohne Vorbehandlung, ohne Zugabe von Trennmitteln und ohne zusätzliche, energieaufwendige Kühlung: 9:0!
Hellweg weiß, warum: „Der Schlüssel dazu liegt in unserer konsequenten Anwendung des echten Scherenschnitts zur Zerkleinerung des Aufgabematerials. Alle Interessenten konnten ein ideales, homogenes Mahlgut mit minimalem Feinanteil, enger Korngrößenverteilung und einheitlicher, glattkantiger Geometrie mit nach Hause nehmen, unabhängig davon, ob TPE, EPS, Gummi, Nylon oder sogar Schaumstoff. Unsere Scheren-Schnitt-Schneidmühlen meisterten alle Aufgaben souverän.“ Für Hellweg ist es selbstverständlich, solche Versuche jederzeit auch in Roetgen anzubieten.
Aussichten aufgehellt
Nach einem branchentypisch zähen Anlauf des aktuellen Geschäftsjahres verspürt Mark Hellweg nach der Fakuma Aufwind. Sein Messe-Fazit: „Nachdem Investitionsentscheidungen monatelang auf Eis gelegt wurden, beginnen die Unternehmen wieder zu investieren. Wir sehen eine steigende Nachfrage nach energieeffizienten Mühlen und intelligenten Überwachungssystemen, mit denen sich Ausfallzeiten und Betriebskosten senken lassen. Und unser Auftragseingang lässt hoffen, dass wir trotz des schwachen Starts den Umsatz von 2025 zumindest halten können.“ Für 2027 geht er davon aus, dass die Kombination aus aufgeschobenen Investitionen und wachsender Nachfrage eine Erholung unterstützen könnte.
Die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG
wurde 1985 gegründet und wird heute in zweiter Generation als Familienunternehmung geführt. Das Unternehmen baut in eigener Fertigung Maschinen und Anlagen für die weltweite Kunststoff- und Recyclingindustrie, darunter auch viele kundenspezifische Ausführungen. Zum Produktionsprogramm gehören Labormühlen, Beistellmühlen, Zahnwalzenmühlen, Zentralmühlen, Brockenmühlen, Stanzgittermühlen und Randstreifenmühlen, Einzugsapparate für Randstreifen, Folienschneider sowie Absaug- und Entstaubungsanlagen inklusive Zubehör. Hellweg-Schneidmühlen in massiver Bauweise stehen für fortschrittliche Technologie und erfüllen höchste Qualitätsanforderungen – bei ausgewogenem Preis-Leistungsverhältnis.
Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG
Vennstraße 10
52159 Roetgen/Deutschland