Staubentstehung und -Bekämpfung
Das Projekt „21821 N1– Gekoppelte Betrachtung von Staubfreisetzung und -abscheidung von grobdispersen Schüttgütern mit elektrostatisch geladenem Wasser aus Sprühdüsensystemen“ liefert belastbare Antworten darauf, wo Staub beim Schüttgutumschlag tatsächlich entsteht – und wo Gegenmaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind. Unternehmen vermeiden damit Fehlinvestitionen und reduzieren Wasser und Energieeinsatz. Das Projekt basiert auf industrienahen Versuchen in
einem speziell erweiterten Windkanal mit realem Förderbandabwurf (s. Abb. 3).
So unterschiedlich die Projekte sind – sie verfolgen ein gemeinsames Ziel: konkrete Lösungen für reale Herausforderungen der Industrie finden und Anstoß für Neu- und Weiterentwicklungen in den Firmen sein.
Und genau hier liegt die Chance für uns: die IGF lebt davon, dass Unternehmen ihre Fragestellungen einbringen. Die besten Ideen entstehen dort, wo praktische Erfahrung auf Forschungwillen trifft.
Haben Sie, lieber Leser, ein Thema das bisher ungelöst ist? Eine Herausforderung aus Ihrem Alltag, die womöglich viele betrifft? Wir vom DSIV wollen mit dem GVT enger kooperieren und planen unter anderem einen gemeinsamen Workshop, um genau solche Themen aufzunehmen, zu priorisieren und in neue Forschungsprojekte zu überführen. Bringen Sie Ihre Perspektive ein und gestalten Sie zukünftige Entwicklungen aktiv mit.
Forschung ist kein Selbstzweck – sie ist die Grundlage für Qualität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche.