Im Rahmen der Einweihungsfeier begrüßte der Vorstand zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Projektbeteiligte zur offiziellen Inbetriebnahme des neuen Technologiezentrums. Zu den Ehrengästen zählten unter anderem der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, sowie die Erste Bürgermeisterin der Stadt Vilsbiburg, Sibylle Entwistle.
In ihren Grußworten würdigten sie die Investition als klares Bekenntnis zum Standort und zur Innovationskraft der Region. „Flott weg in die Zukunft“, so Aiwanger, werde es mit dem neuen Process Center gehen. Bürgermeisterin Entwistle betonte zudem die enge Verbundenheit des Unternehmens mit der Stadt und das Engagement vieler Mitarbeitender im gesellschaftlichen Leben vor Ort.
Von der Idee zum Prozess
Einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und die technische Konzeption des Process Centers gab Stefan Bichelmeier, Leiter der Verfahrenstechnik. Das Zentrum fungiert als entscheidende Schnittstelle zwischen Labor und industrieller Anwendung. Er erläuterte, wie das Process Center gezielt darauf ausgerichtet wurde, Kundenanwendungen unter realitätsnahen Bedingungen im größeren Maßstab zu testen.
„Sehr häufig beginnt alles hier in Vilsbiburg – im Labor“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Kersten Christoph Link. „Das Process Center schafft die Voraussetzungen, um aus einer Idee eine realisierbare, robuste und wirtschaftliche Lösung zu entwickeln.“
Für diese Versuche bringen Kunden ihre eigenen Materialien mit – von Mineralölen über Kunststoffe bis hin zu Lebensmitteln. Nach ersten Untersuchungen im Labor werden diese im Process Center unter Einsatz von Dekanterzentrifugen, Separatoren und weiteren Anlagen getrennt, getestet und optimiert. Auf dieser Basis können fundierte Investitionsentscheidungen getroffen werden.