Udo Gielen, geschäftsführender Gesellschafter von Kreyenborg kann beim Ausbau des neuen Geschäftsbereiches auf ein solides Gerüst aus Erfahrung bauen. Er selbst war lange Jahre für den Vertrieb von UWG-Anlagen verantwortlich und kennt die Materie im Detail. Zudem hat er ein Team aus ehemaligen Kollegen und Consultants aus dem Kunststoffbereich im Boot, die das Kreyenborg-Team beim Aufbau unterstützen. Aus dem weltweiten Netzwerk sind bereits neue Kooperationen entstanden.
Die Kunden wünschen persönliche Ansprechpartner, kurzfristige Verfügbarkeit und kompetente Beratung
„Wir mussten Kundenanfragen nach Ersatzteilen und Service für UWG jahrelang ablehnen und an andere verweisen“, räumt Udo Gielen ein und erläutert, warum Kreyenborg jetzt in das neue alte Geschäftssegment wieder einsteigt: „Wir als mittelständiges Unternehmen können und wollen die Marktlücke schließen, die die großen Unternehmen aufgrund ihrer Konzentration auf Großanlangen und insbesondere Neugeschäfte nicht in der Form leisten können, wie sich die Kunden das wünschen.“
Kreyenborg fokussiert sich deshalb insbesondere auf folgende Leistungen: die Erreichbarkeit persönlicher Ansprechpartner, schnelle Lieferzeiten durch das Vorhalten von kompatiblen Ersatzteilen am Standort im Münsterland, technische Beratung für bestehende Anlagen und insgesamt ein hohes Qualitätsniveau, für das Kreyenborg immer schon steht. „Unser Anspruch ist es“, so Gielen, „dass wir für die Kunden den Service anbieten, den sie im Markt bislang vermissen. Eine Zusammenarbeit mit uns soll sie dabei unterstützen, die Stillstandzeiten ihrer Anlagen zu reduzieren und wirtschaftlicher betreiben können.“
Aftermarket-Business wird drittes Standbein
Dass Kreyenborg mit seiner Historie die technische Kompetenz im Kunststoffbereich und Maschinenbau mitbringt sowie ein gutes Prozessverständnis, ist aus Sicht des Unternehmens selbstverständlich und Voraussetzung für die glaubwürdige Ausweitung des Produktportfolios in das Aftermarket-Segment.
Die Infrarot-Technologie mit den beiden Geschäftsbereichen Kunststoff/ Kunststoffrecycling und Lebensmittel sind von der Erweiterung unberührt. Der Kunststoffbereich insgesamt wird jedoch gestärkt. Denn im Rahmen des Ausbaus der Geschäftstätigkeit im Bereich Ersatzteile wird u.a. auch in das Technikum und in die IT-Systeme investiert.
Udo Gielen und sein Team blicken mit Spannung und Vorfreude auf die Markteinführung zur „Plastics Recycling Show (PRSE)“ in Amsterdam Anfang Mai. „Kreyenborg füllt den dritten Stern im Logo mit neuem Leben“, freut sich Gielen. Für Kreyenborg sei es ein weiterer wichtiger Schritt, den Produktionsstandort Senden langfristig zu sichern und das Unternehmen als spezialisierten Anbieter im Melt-Management-Segment der Kunststoffverarbeitung zu positionieren.