Ein Manufacturing Execution System für zwei Produktionswelten

HYDRA X for Process vereint Prozessindustrie und diskrete Fertigung

Um die Abläufe aus komplexen und hybriden Produktionsprozessen zu steuern, waren bisher zwei Manufacturing Execution Systeme (MES) nötig. Das hat jedoch zu Medienbrüchen und einer uneinheitlichen Datenbasis geführt. MPDV löst dieses Problem und stellt mit HYDRA X for Process ein modulares Plattform-Konzept vor. Es bildet die Produktionsabläufe aus Prozessindustrie und diskreter Fertigung erstmals durchgängig und konsistent ab. Damit reagiert der Fertigungs-IT-Spezialist auf die in beiden Produktionswelten gestiegenen Anforderungen.

Feinchemisches Pulver wird aus einem metallischen Behälter ausgeschüttet. Unter dem Materialstrom bewegt sich ein blaues Förderband. (Adobe Stock / bereitgestellt von MPDV)

Integration von Prozessindustrie und diskreter Fertigung in einem System

Den Grundstein für das System hat MPDV mit der Integration des Prozess-Spezialisten FELTEN bereits vor rund einem Jahr gelegt. Das MES ist die logische Weiterentwicklung von zwei Produktionssegmenten unter einem Dach. Für Fertigungsunternehmen vereinfachen sich die Prozessabläufe dadurch enorm: Alle Prozesse wie etwa Verwiegen, Dosieren, Mischen, **Abfüllen** und Verpacken werden nun gleichermaßen in einem System abgebildet. Medienbrüche und inkonsistente Daten gehören damit der Vergangenheit an. Zudem sind Fertigungsbetriebe in der Lage, chargenbasierte Vorgänge, wie in den Branchen Pharma, Feinchemie und Food üblich, präzise darzustellen. Dank dem 2in1-Konzept minimieren sich Integrationsaufwände und betriebliche Risiken.

Unterstützung IT-Abteilungen in Produktionsbetrieben

Die modulare Plattform kommt zu einem Zeitpunkt auf den Markt, in dem viele Unternehmen mit strukturellen Hindernissen zu kämpfen haben. IT-Leiter und ihre Mitarbeiter sind mit historisch gewachsenen IT-Landschaften und isolierten Insellösungen konfrontiert. Die Folge: Systeme können nicht miteinander kommunizieren, da die gemeinsame Datenbasis dafür fehlt. Damit das ansatzweise funktioniert, mussten IT-Verantwortliche einen hohen Aufwand für Integration und Wartung betreiben.

Vor diesem Hintergrund spielt die neue Plattform eine besondere Rolle. Das 2in1-System schafft Datentransparenz und erweitert die klassischen MES-Strukturen flexibel und herstellerunabhängig. Verantwortlich dafür ist die Manufacturing Integration Platform (MIP), eine Integrations- und Datenebene, die Maschinen, Anlagen sowie übergeordnete IT-Systeme zu einer einheitlichen Architektur vernetzt. Die Vorteile:

• Legacy-Systeme lassen sich ohne grundlegende Systemumstellungen einbinden und erweitern
• Hohe Flexibilität durch eine offene Systemarchitektur
• Minimierter Integrations- und Wartungsaufwand

Transparenz für Produktionsleiter und Shopfloor-Mitarbeiter

Damit komplexe Produktionsprozesse transparent erfasst werden können, bietet HYDRA X for Process ein integriertes Workflow-Management. Es geht weit über die reine Prozessvisualisierung hinaus. Arbeitsabläufe lassen sich strukturiert modellieren, digital abbilden und automatisiert ausführen – von der Rohstoffbereitstellung über Misch- und Dosierprozesse bis hin zu Abfüllung und Verpackung.

Die prozessorientierte Steuerung stellt sicher, dass alle Schritte in der richtigen Reihenfolge, mit den passenden Parametern und unter Berücksichtigung definierter Qualitätsvorgaben erfolgen.

Shopfloor-Mitarbeitern steht damit ein Tool zur Verfügung, mit dem sie auf die steigenden Anforderungen von außen reagieren können. Denn sie sind mit immer strenger werdenden Regularien, lückenloser Rückverfolgbarkeit, volatilen Lieferketten und kleiner werdenden Losgrößen konfrontiert.Flexibel anpassbar für dynamische Märkte

Die modulare Architektur ermöglicht es Unternehmen, ihre Fertigungs-IT schrittweise skalierbar weiterzuentwickeln – sowohl funktional als auch standortübergreifend.

Das Unternehmen bietet branchenspezifische Lösungen für die Lebensmittel, Pharma, Feinchemie, Klebstoffherstellung als Webinare an.

Über MPDV
Die MPDV Mikrolab GmbH mit Sitz in Mosbach ist führend im Bereich IT-Lösungen für Fertigung und Produktion. Mit den entwickelten Software-Produkten bildet MPDV die Wertschöpfungskette in der Smart Factory und Industrie ab. Das Portfolio umfasst das Manufacturing Execution System (MES) HYDRA, das Advanced Planning and Scheduling System (APS) FEDRA, die Integrationsplattform Manufacturing Integration Platform (MIP). Auf Basis der MIP betreibt MPDV ein Ökosystem aus Manufacturing Applications (mApps) unterschiedlichster Anbieter. Mit ihnen lassen sich Produktionsprozesse, effektiv, effizient und ressourcensparend gestalten. Das Angebot wird komplettiert durch umfangreiche Services wie Consulting-Dienstleistungen und Trainings. Jeden Tag nutzen mehr als 1,4 Millionen Menschen die Softwarelösungen von MPDV. Rund 530 Mitarbeitende sind weltweit an Standorten in Deutschland, China, USA, Singapur, Luxemburg und der Schweiz beschäftigt. Sie sorgen dafür, dass MPDV immer nah am Kunden und den industriellen Hotspots ist. Der Software-Spezialist erzielt einen Jahresumsatz von 80 Millionen Euro.

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