Industrielösungen für mehr Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft

Emissionen zu reduzieren und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben ist der Spagat, den Industriebetriebe weltweit üben. Auf der UN-Klimakonferenz 2026 (COP31) werden verschiedene Lösungen vorgestellt, die dazu beitragen können, den Energieverbrauch zu senken, die Lebensdauer industrieller Anlagen zu verlängern und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Von energieeffizienten Magnetlagern und Zustandsüberwachung über Ölregeneration und Wiederaufbereitung bis hin zu neuen Ansätzen der Kreislaufwirtschaft zeigt das Unternehmen, wie bereits heute verfügbare Technologien dazu beitragen können, die Umweltbelastung der Industrie zu verringern und gleichzeitig Leistung und Resilienz zu steigern.

Magnetlager für energieeffiziente Industrieanwendungen
Reibungsfreie Technologie: Magnetlager von SKF

„Da weltweit mehr als 20 Prozent des Energieverbrauchs auf die Überwindung von Reibung entfallen, ist unsere Rolle bei der Transformation klar. Wir verfügen bereits über Lösungen, die Energieeffizienz, Resilienz, Kreislaufwirtschaft und Anlagenverfügbarkeit verbessern. Jetzt gilt es, diese Lösungen mehr Kunden zugänglich zu machen und ihre Wirkung zu skalieren“, sagt Susanne Larsson, CFO und CSO von SKF.

Magnetlager senken Reibung und Energieverbrauch

Die wachsende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz verdeutlicht das Ausmaß der Herausforderung im Bereich Energieeffizienz. Rechenzentren benötigen erhebliche Mengen an Energie, nicht nur für die Rechenleistung selbst, sondern auch für die Kühlung. Die Magnetlager von SKF arbeiten berührungslos, wodurch Reibung und mechanischer Verschleiß reduziert werden. Gleichzeitig ermöglichen sie energieeffizientere und zuverlässigere Kühlsysteme.

„Die steigende Nachfrage nach KI erfordert Innovationen nicht nur im Bereich der Rechenleistung, sondern auch bei der unterstützenden Infrastruktur. Effizientere Kühlsysteme können eine wichtige Rolle dabei spielen, den Energie-Fußabdruck von Rechenzentren bei wachsender Nachfrage zu verringern“, sagt Frederic Ponson, Director Magnetic Mechatronics des Herstellers.

SKF schätzt, dass mit ihren Magnetlagern ausgestattete Kältemaschinen, die im Jahr 2030 in Betrieb genommen werden, über ihre gesamte Lebensdauer hinweg dazu beitragen könnten, 3,4 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent-Emissionen zu vermeiden*. Dies wird durch einen geringeren Stromverbrauch und eine höhere Verfügbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen ölgeschmierten Lagersystemen erreicht. Über die Energieeffizienz hinaus unterstützt das Schweinfurter Unternehmen die Kunden dabei, die Lebensdauer von Anlagen zu verlängern, Abfälle zu reduzieren und Materialien effizienter einzusetzen.

Auf der UN-Klimakonferenz 2026 (COP31) werden unter anderem folgende Lösungen vorgestellt:

Insight-Lager, die Zustandsüberwachung und Anlagenzuverlässigkeit unterstützen,
RecondOil, das die Nutzungsdauer von Industrieölen verlängert,
Remanufacturing-Services, die die Nutzbarkeit von Lagern wiederherstellen, anstatt sie durch neue zu ersetzen
sowie SKF Infinium, das mithilfe additiver Fertigung die Erneuerung großer Lager ermöglicht, statt diese vollständig auszutauschen.

Gemeinsam zeigen diese Lösungen, wie der Übergang zu einer CO₂-ärmeren Industrie mit höherer Effizienz, Zuverlässigkeit und Wettbewerbsfähigkeit einhergehen kann.
Technologie allein reicht jedoch nicht aus. Die Beschleunigung der industriellen Dekarbonisierung erfordert zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Branchen und entlang ganzer Wertschöpfungsketten.

Aus diesem Grund tritt SKF dem Energy Efficiency Movement bei, einem globalen Netzwerk, das das Bewusstsein für Energieeffizienzlösungen in der Industrie stärken und deren Nutzung fördern will. Ziel ist es, durch den Austausch von technologischem und industriellem Know-how sowie branchenübergreifende Partnerschaften den Einsatz energieeffizienter Lösungen in der Industrie voranzutreiben.

SKF GmbH
Gunnar-Wester-Str. 12
97421 Schweinfurt
Deutschland

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