„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen viele Unternehmen der unterschiedlichen Branchen derzeit vor große Herausforderungen. Die leidenschaftlichen Gespräche während der drei Messetage zeigen uns, wie groß der Bedarf an persönlicher Begegnung und einer gemeinsamen Plattform für die Processing-Community gerade jetzt ist“, resümiert Stefanie Leege, Head of Brand Strategy POWTECH TECHNOPHARM, nach der Messe.
Die Aussteller bestätigten die hohe Qualität der Besucher und freuten sich über intensive Gespräche zu speziellen Vorhaben. Die Quote der Besucher, die an Investitions- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt sind, war mit rund 90 Prozent gewohnt hoch. 96 Prozent der Besucher waren mit ihrem Messebesuch zufrieden, 93 Prozent planen bereits jetzt, die POWTECH TECHNOPHARM auch 2028 wieder zu besuchen.
Internationalität bleibt wichtige Säule
Robert Hild, Geschäftsführer VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik, resümiert: „Die POWTECH TECHNOPHARM hat in diesem Jahr wieder gezeigt, worauf sich Deutschland auch in herausfordernden Zeiten verlassen kann: auf die Innovationskraft seiner Industrie und ihren klaren Fokus auf Problemlösungen, von Klimaschutz und Energieeffizienz bis hin zu sauberen und sicheren Prozessen.“ Laut VDMA haben sich die Exporte der Allgemeinen Lufttechnik sowie der verfahrenstechnischen Maschinen und Apparate im ersten Halbjahr 2026 insgesamt positiv entwickelt, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen Ländern und Regionen. Während die Exporte der Verfahrenstechnik nach China kräftig zulegen konnten, kamen in der Allgemeinen Lufttechnik wichtige Wachstumsimpulse insbesondere aus Frankreich und der Schweiz.
Den Anforderungen nach einer breiten Internationalität wurde die POWTECH TECHNOPHARM auch 2026 gerecht: 45 Prozent der Aussteller reisten aus 29 Ländern sowie 40 Prozent der Besucher aus 66 Ländern nach Nürnberg. „Wir sehen es als wichtiges Signal, dass Unternehmen aus so vielen Ländern nach Nürnberg gekommen sind und sich die Zahl der vertretenen Ausstellernationen sogar erhöht hat. Diesen wichtigen internationalen und branchenübergreifenden Austausch wollen wir weiter stärken“, so Leege. Auch Johannes Schmid-Wiedersheim, Geschäftsführer VDMA Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate, betont: „Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig internationale Märkte für die Verfahrenstechnik sind. Deutschland braucht bessere Investitionsbedingungen und schnellere Genehmigungsverfahren, damit innovative und ressourceneffiziente Technologien auch künftig hier entwickelt werden. Eine breite internationale Aufstellung bleibt daher für die Unternehmen von zentraler Bedeutung.“