Innovative Lösungen für mehr Prozesssicherheit und Effizienz in der Vakuumfördertechnik von Piab
Piab stellt mehrere Neuheiten für die Vakuumfördertechnik vor: von intelligenter Filterüberwachung über PFAS-freie Filter bis hin zu neuen detektierbaren und FKM/FPM-Dichtungen. Die Lösungen erhöhen Prozesssicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Förderung anspruchsvoller Produkte.
Vakuumfördertechnik spielt in vielen Industrien eine zentrale Rolle bei modernen Produktionsprozessen. Piab bietet Vakuumfördersysteme an, mit denen sich unterschiedlichste Produkte sicher und schonend fördern lassen. Dazu gehören feine Pulver, Schüttgüter, Granulate und Kleinteile. Die Systeme eignen sich sowohl für einfache Förderaufgaben als auch für anspruchsvolle Anwendungen mit sensiblen, abrasiven oder gesundheitsgefährdenden Produkten. Darüber hinaus sind die Vakuumförderer für ATEX-Anwendungen ausgelegt, sodass sie sowohl für explosionsfähige Stäube als auch für Gasatmosphären geeignet sind.
Um den steigenden Anforderungen an Effizienz, Produktsicherheit und Anlagenverfügbarkeit gerecht zu werden, hat Piab seine Vakuumfördertechnik in den vergangenen Monaten gezielt weiterentwickelt. Im Fokus der aktuellen Neuheiten stehen eine intelligente Filterüberwachung, PFAS-freie Filterlösungen, neue Dichtungen sowie erhöhte Sicherheitsstandards.
Vorausschauende Wartung durch intelligente Filterüberwachung
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die integrierte Filterüberwachung für Piab-Vakuumförderer. Filter zählen zu den sicherheits- und qualitätsrelevanten Komponenten eines Fördersystems. Verschmutzungen oder Verblockungen wirken sich unmittelbar auf Förderleistung, Energieverbrauch und Produktqualität aus.
Die neue Lösung ermöglicht eine kontinuierliche Bewertung des Filterzustands während des laufenden Betriebs. Wartungsmaßnahmen können dadurch gezielt geplant werden, anstatt sich ausschließlich an festen Intervallen zu orientieren. Das erhöht die Prozesssicherheit, reduziert ungeplante Stillstände und sorgt für eine konstante Förderleistung – insbesondere bei feinen, hygroskopischen oder klebrigen Produkten.
PFAS-freie Filter für die Lebensmittelproduktion
Ein weiterer Schwerpunkt der Neuheiten liegt auf Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit. Piab bietet nun PFAS-freie Filter, die den steigenden regulatorischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht werden. Sie ermöglichen hygienisch sichere Filterprozesse und tragen dazu bei, das Risiko von Produktkontaminationen zu minimieren.
Neue Dichtungen für anspruchsvolle Förderaufgaben
Auch im Bereich der Dichtungen stellt Piab mehrere neue Lösungen vor. Dazu zählen detektierbare, blaue Dichtungen, die bei Fremdkörperkontrollen zuverlässig erkannt werden können, sowie grüne Dichtungen aus FKM/FPM (Viton®). Letztere zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber Hitze, Chemikalien, Ölen und Kraftstoffen aus und eignen sich besonders für aggressive oder abrasive Produkte.
Beide Dichtungsvarianten minimieren Verschleiß und Quellung, erhöhen die Standzeiten und sorgen für eine zuverlässige Abdichtung auch unter anspruchsvollen Prozessbedingungen.
OEB-Klassifizierung in der Vakuumfördertechnik
Für sensible Anwendungen mit gesundheitsgefährdenden Produkten bietet Piab weiterentwickelte Lösungen gemäß OEB-Klassifizierung. Die aktuellen Ausführungen ermöglichen eine sichere Eindämmung von Produkten und unterstützen die Einhaltung hoher Anforderungen an Personen- und Produktschutz. Damit eignet sich die Vakuumfördertechnik von Piab besonders für Anwendungen in der Pharma- und Chemieindustrie.
Mit seinen aktuellen Neuheiten stärkt Piab die Vakuumfördertechnik insbesondere in den Bereichen Prozesssicherheit, Wartungseffizienz, Hygiene und Sicherheit. Die intelligente Filterüberwachung bildet dabei einen zentralen Baustein für stabile Förderprozesse. Ergänzt durch PFAS-freie Filter, detektierbare und FKM/FPM-Dichtungen sowie ATEX- und OEB-konforme Systeme entsteht ein zukunftssicheres Gesamtkonzept für effiziente und sichere Produktförderung.
Über Piab
Piab entwickelt Automatisierungstechnologien kontinuierlich weiter durch fortschrittliche Lösungen zum Greifen, Heben und Bewegen, und dies seit 1951. Wir glauben an eine automatisierte Welt, in der keine Ressourcen verschwendet und keine Menschen verletzt werden. Mit einem Jahresumsatz von ~ 2,0 Milliarden SEK, 1.100 Mitarbeitern und einer weltweiten Präsenz in mehr als 100 Ländern hilft das schwedische Unternehmen seinen Kunden, ihre Prozessabläufe täglich zu verbessern. Seit 2018 gehört Piab zu Patricia Industries, einem Teil von Investor AB.
Kontakt
- Piab Vakuum GmbH
-
Otto-Hahn-Str. 14
35510 Butzbach
Deutschland - +49 6033 7960-0
- +49 6033 7960 – 199
- info-germany@piab.com
- http://www.piab.com
