Seminar „Praxiswissen Mischen, Granulieren, Kneten oder Dispergieren“

In vielen Branchen sind die Verfahrensschritte Mischen, Granulieren, Kneten oder Dispergieren die qualitätsbestimmende Stufe der Produktion. EIRICH bietet vier-mal im Jahr am Stammsitz in Hardheim kostenlose eintägige Fortbildungsveranstaltungen an. Diese Seminare erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Corona-bedingt mussten die Veranstaltungen seit Herbst letzten Jahres ausgesetzt werden. Nun sind neue Termine geplant, ab 24. Juni 2021, eine Anmeldung auf www.eirich-seminare.de ist bereits möglich.

Hochschulen lehren zwar die Grundlagen der dynamischen Mischer (das sind Aggregate mit bewegten Mischorganen und / oder bewegten Behältern), nicht jedoch die Praxis. Für die Erweiterung des praktischen Wissens bietet Eirich für Mitarbeiter von Industriebetrieben und Hochschulen Seminarveranstaltungen an, in denen aufge-zeigt wird, was heute in Sachen Mischen, Granulieren, Kneten und Dispergieren möglich ist. Dabei werden die Wirkmechanismen und das Leistungspotenzial aller üblichen Mischsysteme dargestellt. Nur wer den Stand der Technik kennt, ist in der Lage, vielfach angebotene „optimale Mischgüten“ und seine eigenen Fertigungsvorgänge kritisch zu bewerten. Bei Bedarf können dann Verbesserungen eingeführt werden, welche die Wirtschaftlichkeit der Produktion erhöhen und auf diese Weise zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Mitarbeiter stehen in einer Produktionshalle und begutachten Bestandteile eines Mischers.

In Industrieunternehmen sind die Mitarbeiter aus Produktion (von der Betriebsleitung bis zum Mischmeister), Qualitätssicherung und Entwicklung angesprochen. Inhalte der deutschsprachigen Veranstaltungen, die mit einem Arbeitsessen am Vorabend beginnen, sind auf der Eirich-Webseite nachzulesen, wo nun auch wieder eine Anmeldung online möglich ist. Meist sind es zwischen 25 und 30 Teilnehmer, oft auch aus deutschsprachigen Nachbarstaaten. Etwa die Hälfte der Teilnehmer kommt aus dem Bereich Forschung & Entwicklung.

Die Branchen und regelmäßig vorkommenden Themen sind äußerst vielseitig. Um nur einige zu nennen: Anorganische Pigmente (wie z. B. Titandioxid), Batterien (vom Blei-Akku bis zum Li-Ionen-Akku), Baukeramik, Beton (inkl. Hochleistungsbeton, Faserbeton, Schaumbeton, Pflastersteine), Dentalkeramikmassen, Düngemittel und Bodenverbesserer, Farbminen, Feuerfest, Fliesen, Galvanikschlämme, Gießerei (bentonitgebundener Formsand), Glas (inkl. Schaumglas), Graphit und Kohlenstoff, Hartmetall, Kalksandstein, Katalysatoren, Kontaminierte Böden, Magnetwerkstoffe, Metallurgie (inkl. Sinteraufbereitung), Molekularsiebe, Papierstreichmassen, Polymerbeton, Pyro-technik, Recycling / Rest- und, Problemstoffe (inkl. Konditionierung von Aschen und Stäuben), Reibbeläge, Schweißelektroden, Schleifmittel, Schleifwerkzeuge, Sekundärbrennstoffe, Technische Keramik, Tierfutter, Trockenmörtel und Zeolithe.

In der Veranstaltung kommen die Teilnehmer nach einer gemeinsamen Einführung in kleinen Gruppen zusammen, in denen dann branchenspezifische Abläufe und Probleme angesprochen werden. Es besteht die Möglichkeit, auf individuelle Fragen ein-zugehen, und jeder lernt Fachleute kennen, die er nach der Veranstaltung kontaktieren kann. Vielfach führt das erworbene Wissen schon zeitnah nach dem Infotag zu Technikumsversuchen zur Optimierung von Abläufen. Z. B. wenn drei bisher in ge-trennten Aggregaten durchgeführte Verfahrensschritte in eine einzige Maschine ver-legt werden können. Manchmal dauert es länger, bis das erworbene Wissen umgesetzt werden kann, z. B. wenn eine anspruchsvolle Entwicklungsaufgabe ansteht oder Bedarf für eine Optimierung der Produktion erkannt wird.

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